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Klaus-Groth-Schule Tornesch

Gemeinschaftsschule mit Oberstufe

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Berlinfahrt Klasse 8b - 2010

Im Rahmen der Vorhabenwoche zum Thema "Nationalsozialismus" fuhr die Klasse 8b mit Herrn Anderson für zwei Tage nach Berlin.

Die Schüler haben nach dieser Fahrt einige informative Berichte zu den besichtigten Gebäuden und Gedenkstätten verfasst:

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Adresse: Im Berliner Tiergarten (Ebertstraße)

Kosten: KEINE

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist eine Gedenkstätte am Berliner Tiergarten. Es wurde am 27. Mai 2008 eingeweiht.

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen Die Gedenkstätte ist ein 3.60 m hoher, 1.90 m breiter und 4.70 m langer Betonquader, in dem ein Fenster eingelassen ist, durch das ein kurzer Film mit zwei einander küssenden Männern zu sehen ist. (Endlosschleife)

 

 

 

Das Denkmal soll die verfolgten und ermordeten Opfer ehren, die Erinnerungen an das Unrecht wach halten und ein beständiges Zeichen gegen Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben setzen.

Das Denkmal steht für ca. 7000 in Konzentrationslagern ermordete und viele tausend verurteilte Homosexuelle. Nach zwei Jahren wird das Video durch zwei sich küssende Frauen ersetzt. Das Mahnmal wurde von Michael Elmgron und Ingar Dragset entworfen.

Das sowjetische Ehrenmal

Direkt westlich des Brandenburger Tors im Tiergarten, Straße des 17. Juni, steht das Sowjetische Ehrenmal. Es erinnert an die 20000 Sowjetsoldaten, die im Kampf um Berlin 1945 gefallen sind.

Das Gebiet um den Reichstag, das Brandenburger Tor und die Wilhelmstraße war besonders umkämpft. Hier wurde das Ehrenmal gleich nach Ende des Krieges auf Befehl der Roten Armee als erstes sowjetisches Ehrenmal im Zentrum der Stadt errichtet. Über 2500 Soldaten sind hinter dem Ehrenmal auf dem Gelände begraben. Die Bildhauer Lew E. Kerbel und Wladimir E. Zigal entwarfen gemeinsam mit dem Architekten Nikolai W. Sergijewski das Ehrenmal.

Die Bronzestatue eines Rotarmisten trägt zum Zeichen des Kriegsendes das Gewehr an seiner Schulter umgehängt. Die linke Hand des Soldaten ist über den gefallenen Kampfgefährten ausgestreckt, die am Fuße des Denkmals ruhen.

Auf den Pfeilern der Kolonnaden wird der Namen der gefallenen Soldaten gedacht. Zwei Steinsarkophage sind mit den Namen gefallener Offiziere versehen. Am Haupteingang stehen zwei sowjetische Panzer T-34, die beim Vormarsch auf Berlin die Stadt als Erste erreichten. Zwei Geschütze erinnern an die Salven, die das Ende der "Schlacht um Berlin" verkündeten. Das Ehrenmal ist sehr imponierend und bei einem Besuch des Brandenburger Tors muss man, meiner Meinung nach, unbedingt einen kleinen Abstecher zu dem sowjetischen Ehrenmal machen.

Synagogen in Berlin

 

Synagoge

 

 

Tipp: Die vermutlich für einen Besuch geeignetste Synagoge in Berlin ist die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße, die auch mit günstigen Führungen zu besuchen ist. Außerdem ist das die größte Synagoge Deutschlands.

 

Allgemeines zu Synagogen

Synagogen sind die Gotteshäuser der Juden und ihrer Gemeinden. In ihnen werden Gottesdienste abgehalten und jüdische Feste gefeiert. Manchmal können darin auch jüdische Hochzeiten gefeiert werden. Viele Synagogen wurden durch den Nationalsozialismus, der alle jüdischen Gemeinden auslöschen wollte, in der Pogromnacht zerstört und in Brand gesteckt.

Synagogen können sehr unterschiedlich aussehen. Einige sind eher unscheinbar und nicht so prachtvoll, andere, wie die Neue Synagoge „Synagoge Oranienburger Straße" in Berlin, sind sehr groß, schön verziert und prachtvoll. Die großen Gotteshäuser des Judentums besitzen zusätzlich oft eine Kuppel.

Es folgt eine Auswahl an Synagogen in Berlin, die je nach Vorlieben, zum Teil auch nur in Gottesdiensten, besucht werden können:

Kompletter Bericht zum Herunterladen hier

Reichstagsgebäude

Reichstag

Adresse - Anschrift:

Reichstagsgebäude Berlin

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin Mitte - Ortsteil Tiergarten

Öffnungszeiten:

Täglich von 8-24:00 Uhr letzter Einlass 22:00 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos und man bekommt, wenn man die Kuppel betritt, einen Media-Guide ebenfalls kostenlos geliehen, der einen durch die Kuppel führt.

Am Eingang muss man erst einmal durch eine Sicherheitskontrolle. Es empfiehlt sich also auf Gegenstände wie Taschenmesser und Feuerzeug zu verzichten.

Informationen über das Reichstagsgebäude

Der Grundstein für das Reichstagsgebäude wurde 1884 gelegt. Der Bau dauerte ungefähr 10 Jahre. Der Architekt des Gebäudes war Paul Wallot. Das Reichstaggebäude hat eine Grundfläche 138m*96m. Die alte Kuppel war 75 Meter hoch. Von 1994 -1999 wurde eine neue Kuppel gebaut. Die alte Kuppel kostete 24 Millionen Mark. Die neue Kuppel ist 23,5 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 38 Metern. Sie wiegt 1200 Tonnen, hat 24 begehbare Ringe und es wurden 3000 Quadratmeter Glas verbaut.

Bis 1916 regierte das deutsche Kaiserreich und die Weimarer Republik. Das Reichstagsgebäude wurde von Kaiser Willhelm dem I. in Auftrag gegeben. Früher befanden sich dort 320.000 Bücher im Archiv. Am 28.2.1933 brannte das Reichstagsgebäude. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Reichstagsgebäude so beschädigt, dass es wieder aufgebaut werden musste (aber diesmal ohne Kuppel). 1960 wurde es wieder renoviert. Von 1991 - 1999 wurde das Gebäude grundlegend umgestaltet für den Bundestag. Seit 1999 regiert im Reichstagsgebäude der deutsche Bundestag.

Der Ausflug in das Reichstagsgebäude war sehr schön, weil wir dadurch, dass wir abends auf dem Reichstag waren, eine wunderbare Nachtansicht von Berlin gehabt haben. Außerdem war die Schlange recht kurz, weil es schon sehr spät war. Durch den Media-Guide haben wir viel gelernt.

Tipps:

(Es empfiehlt sich schwindelfrei zu sein, aber es ist nicht zwingend notwendig, da man zwar nach Außen durch die Glaskuppel guckt, aber dennoch auf einer Betonwendel in der Kuppel hoch läuft).Durch die Betonwendel können auch Rollstuhlfahrer die Kuppel besichtigen.

Tagsüber sowie auch nachts kann ich den Reichstag empfehlen, weil man einen tollen Blick über Berlin hat. Es ist ein gutes Ziel für Schulklassen, da es ein interessantes und lehrreiches Ausflugsziel ist

 

 

 

 

 

 

 

 

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