Religion - www.kgs-tornesch.de

Klaus-Groth-Schule Tornesch

Gemeinschaftsschule mit Oberstufe

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Ohhhhhhh Religion...

Keine Angst - Religionsunterricht muss nicht langweilig sein, er setzt keinen Glauben voraus und will Schülerinnen und Schüler auch nicht zum Glauben bekehren!

Im Religionsunterricht soll kein religiöser Absolutheitsanspruch oder eine auf Abgrenzung gerichtete Grundhaltung vermittelt werden! Vielmehr bietet der dialogisch[i] ausgerichtete Religionsunterricht der KGST,  allen Schülerinnen und Schüler, ungeachtet ihres jeweiligen religiösen oder kulturellen Hintergrundes ein gemeinsames Forum, in dem Dialog und Respekt im Vordergrund stehen.

Christen, Muslime, Buddhisten, Hinduisten, Juden und Freidenker sind ebenso willkommen, wie diejenigen, die der „Religion"  oder dem Fach - kritisch gegenüberstehen. Allen, mit ihren verschiedenen und/oder unterschiedlich stark ausgeprägten religiösen und weltanschaulichen Hintergründen, bietet der stark mündlich dominierte Religionsunterricht die Möglichkeit, religiöse Vorstellungen, Gedanken und Zweifel aktiv einzubringen und sich eine eigene weltanschauliche Meinung zu bilden bzw. eine bereits bezogene Position zu überdenken oder zu festigen. Fragen nach dem Sinn - und der Entstehung des Lebens und nach unterschiedlichen - religiösen Vorstellungen, prägen den Unterricht ebenso, wie sozial ethische Fragen zum Umgang mit Anderen, Freundschaft, Liebe  Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung, um nur einige Themen zu nennen. Im genannten Themenspektrum zeigen sich viele Gemeinsamkeiten, zwischen den verschiedenen Konfessionen, Religionen und anderen „Weltanschaulichen Gruppen".

Gerade in einer Zeit wie dieser, in der sich jeder zunehmend selbst der Nächste ist, legen wir als Religionslehrer verstärkt Wert darauf, zu zeigen, was uns eint und nicht was uns trennt!

Stephanie Asbahr


[i] Der dialogische Religionsunterricht ermöglicht das Einbringen unterschiedlicher religiöser Positionen, die Findung einer eigenen Position vor dem Hintergrund anderer Positionen und einen Dialog, der den Respekt vor den religiösen Überzeugungen Anderer fördert und auf die Relevanz einer möglichen Vergewisserung und Ausbildung eigener Religiosität bei gleichzeitiger kritischer Infragestellung verweist.

 

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