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Regionalwettbewerb 2020 in Elmshorn

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Teilnehmern am Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren in Elmshorn !

Kjell Thomsen und Maddox Lent aus der 5. Klasse haben auf Anhieb einen Sonderpreis für ihren Ess-Spender für Hunde gewonnen und zudem den 3. Platz in der Kategorie Technik belegt.

Falko Rank und Steffen Schwampe aus dem 9. Jahrgang haben ein E-Go-Kart konstruiert und damit nicht nur einen weiteren Sonderpreis, sondern auch den 1. Platz in der Kategorie Technik gewonnen. Sie nehmen am 19. März 2020 am Landeswettbewerb in Kiel teil.

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Artikel aus den Uetersener Nachrichten vom 26.2.2020:

Mit einem E-Go-Kart nach Kiel

Beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ in Elmshorn qualifizieren sich zwei Tornescher Tüftler für den Landeswettbewerb

Annika Vahl ELMSHORN Ein billiges Motor-Set aus China und ein rostiges Go-Kart – mit mehr haben Steffen (14) und Falko (15) aus Tornesch nicht angefangen. Seit letztem Oktober haben die Schüler der Klaus-Groth-Schule an ihrem Projekt für „Schüler experimentieren“ geschraubt und geschweißt. Am Wettbewerbstag hat das Kart keine Pedalen mehr. „Man muss nur noch am Hebel drehen“, erklärt Falko. Das Go-Kart ist jetzt ein E-Go-Kart, also komplett elektrisch. Den sperrigen Akku zieht das Kart in einem Anhänger hinter sich her. An ihrem Stand stellen die beiden Fotos von ihrem Schulleiter aus, wie er das E-Kart ausprobiert. Für ihre Neunte-Klasse-Abschlussarbeit haben die beiden eine eins mit drei Sternchen bekommen. „Auch wenn wir es nicht zum Landeswettbewerb schaffen, machen wir weiter“ , sagt Steffen vor der Preisverleihung. Als nächstes planen die Schüler, ein Solarpanel an die Fahrzeugbatterie anzuschließen, um das Kart mit eigens gewonnener Energie anzutreiben.

Falko und Steffen sind ein Forscherteam von vielen im Ausstellungsraum der Elmshorner Nordakademie. Beim Regionalwettbewerb werden die insgesamt 63 Schleswig-Holsteiner Schüler in den Sparten „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ ausgezeichnet. 13 der Teilnehmer kommen aus dem Kreis Pinneberg und sind mit acht selbst entwickelten Forschungsprojekten dabei.

Tim (15), Johanna (14) und Daniela (15) aus Halstenbek haben sich zeitgemäß mit dem Thema Nachhaltigkeit und Selbstversorgung beschäftigt. Über ein Problem würde noch nicht so viel gesprochen, sagen die Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek. Und das sei der steigende Meeresspiegel. Nachdem sie in der Schule eine Dokumentation über Überschwemmungen gesehen haben, entwickelten sie ein Haus, das darauf ausgelegt ist, in einer überfluteten Welt ein sicheres Heim zu bieten. Das selbst gebaute Modell steht auf einer Hebebühne. „In ärmeren Ländern könnten die Häuser stattdessen auf Stelzen stehen“, schlägt Johanna vor, während Tim die Hebebühne vorführt. Das Zukunftshaus besitzt eine eigene Wasserentsalzungsanlage und einen Regenwasserspeicher. Auf dem Flachdach findet ein Gewächshaus Platz und mithilfe von Solarzellen wird Energie gewonnen. „Es werden nur natürliche Ressourcen genutzt“, erklären die Neuntklässler. Für ihr „Jugend forscht“-Projekt erhalten sie schließlich den 2. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften.

Während der Preisverleihung räumen die „Schüler experimentieren“-Teilnehmer aus dem Kreis besonders im Fachgebiet Technik ab: Während das E-Go-Kart den 1. Preis holt, schafft es Johanna (11) aus Uetersen mit ihrer solarbetriebenen Beleuchtungs- und Bewässerungsanlage auf Platz 2. Der automatische Hundefutter-Spender, den Kjell (10) aus Heist und Maddox (11) aus Uetersen mit einer App steuern, bekommt den 3. Platz der Kategorie verliehen. Die Freude ist groß, denn die Sieger des Regionalwettbewerbs qualifizieren sich für den Landeswettbewerb am 19. März in Kiel.

Rebecca Krings, Organisatorin des Wettbewerbs, wünscht sich für das nächste Jahr noch mehr junge Forscher. Mit ihrem Orga-Team sei sie bereits seit mehreren Jahren dabei: „Wir sind schon eine richtige ‚Jugend forscht‘-Familie.“

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