Auf den Spuren Willy Brandts: Das Geschichtsprofil des 12. Jahrgangs auf Exkursion nach Lübeck
Lübeck, 1. Juli 2026 – Am gestrigen Mittwoch tauschte das Geschichtsprofil des 12. Jahrgangs das Klassenzimmer gegen einen authentischen Lernort: Mit der Bahn ging es nach Lübeck ins Willy-Brandt-Haus. Das Ziel des Ausflugs war es, die deutsche Geschichte der Jahre 1945 bis 1974 anhand der Biografie des ehemaligen Bundeskanzlers und Friedennobelpreisträgers genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei viele neue und spannende Einblicke in das Leben von Willy Brandt: Von seiner Jugend in Lübeck über die bewegten Jahre im Exil in Norwegen und Schweden während des Nationalsozialismus bis hin zu seinen großen politischen Ämtern der Nachkriegszeit. Besonders intensiv beschäftigen sich die Jugendlichen mit seiner Zeit als Regierender Bürgermeister von Berlin während des Mauerbaus sowie mit seinen prägenden Jahren als Bundeskanzler ab 1969. Diese Stationen machten greifbar, wie stark Brandts frühe Erfahrungen seine spätere Regierungsarbeit prägten.
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Im zweiten Teil der Exkursion widmete sich das Profil gezielt einem der bedeutendsten Momente seiner Amtszeit als Bundeskanzler: dem Kniefall von Warschau im Dezember 1970. Anhand von verschiedenen historischen Fotos und kurzen Filmen analysierten die Schülerinnen und Schüler die enorme Symbolkraft dieser Geste und diskutierten über deren Bedeutung für die deutsche Ostpolitik und die Versöhnung in Europa.
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Vollgepackt mit neuen Eindrücken und historischen Wissen, trat das Profil am Nachmittag die Heimreise mit der Bahn an. Ein rundum gelungener Ausflug, der gezeigt hat, wie lebendig Geschichte sein kann, wenn man sie an den Lebenswegen prägenden Persönlichkeiten nachvollzieht.
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